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Veröffentlicht 24. Juni 2012

Was sind die Perspektiven für die CO2-Abscheidung und -Speicherung in Deutschland?

mit Günther Oettinger, Stanislaw Tillich und Rainer Knauber

Zusammenfasssung

Das bei der Verstromung von Braunkohle anfallende Kohlendioxid (CO2) soll zukünftig aufgefangen werden können. Die CO2-Abscheidung und -speicherung (CCS) wird seit 2008 in einer Pilotanlagen (30 MW) am Standort „Schwarze Pumpe“ (Brandenburg) erforscht. Die Planungen für eine 250 MWe Anlage für Jänschwalde (Brandenburg) wurden 2011 aufgegeben.

Stanislaw Tillich, Ministerpräsident des Freistaats Sachsen, erläutert die Bedeutung der Braunkohle für Deutschland auch in der Energiewende. Zwar gibt es keinen Konsens für CO2-Endlagerung in Deutschland, dennoch sei „Carbon Capture and Storage“ (CCS) eine chancenvolle Technologie. Günther Oettinger, EU Kommissar für Energie, erklärt in dem Video (6:30 Min.), warum Deutschland und deutsche Ingenieure nun daran arbeiten sollten, nach Schwefeldioxid, Staub und Stickoxiden auch CO2 aus dem Rauchgas zu filtern. Von der Bedeutung der Technik für die Welt sind beide überzeugt.


Für die Reise zum Ostdeutschen Energieforum übernahm der Energie-Fakten e. V. keine Reisekosten und erstattete keine Aufwendungen.

Siehe auch

  • Kann CCS Kohlekraftwerke Klima-neutral werden lassen?
    Dort finden sich zahlreiche Aktualisierungen, Hinweise und auch Links zu weiteren Materialien
  • Screenshot Oettinger VideoBrückentechnologie Braunkohle?
    mit Günther Oettinger, Stanislaw Tillich und Rainer Knauber

    Der Verlust der grundlastfähigen Kraftwerke durch den Kernenergie-Ausstieg bei gleichzeitig nicht grundlastfähigen erneuerbaren Energien führt zur Frage, wie die Grundlast gedeckt werden soll. Ist Braunkohle-Verstromung die Antwort?

    … zum Video (4:03 Min., Veröffentlicht: Juli '12)

  • Übersicht über alle Videos der Energie-Fakten