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 Veröffentlicht: 16. August 2001

Kernreaktoren und nukleare Endlager –
eine Erfindung des Menschen?

Von Dr. Andreas Kronenberg Link zu Kernchemie.de
(
kronenberg@kernchemie.de)Dr. Kronenberg

Kurzfassung

Am 4. Dezember 1942 – 4 Jahre nach der Entdeckung der Kernspaltung – setzten Enrico Fermi und seine Mitarbeiter in Chicago die erste, sich selbst erhaltende Kettenreaktion in Gang. Der erste Kernreaktor der Welt war in Betrieb gegangen. So haben wir es jedenfalls in der Schule gelernt, aber das war eindeutig falsch. Oder zumindest nicht ganz richtig, denn – wie so oft – war die Natur der modernen Physik wieder einmal weit voraus.

  • Die Natur hat den Technikern bereits vor 2 Milliarden Jahren vorgemacht, dass Kettenreaktionen, wie sie in heutigen Kernreaktoren ablaufen, auch in der Natur auftreten können.
  • Erlöschen und Wiederanspringen des Kernreaktors wurden durch natürliche Prozesse gesteuert. 
  • Die Endprodukte (radioaktiver Abfall) dieses Kernspaltungsprozesses findet man heute in einer ganz eng begrenzten geologischen Lagerstätte. Dies zeigt – besser als jede Computersimulation – dass Endlagerüber lange Zeiträume (rd. zwei Milliarden Jahre) auch ohne zusätzliche technische Barrieren sicher sind, und die Schadstoffe nicht wandern.

Weitere Informationen können Sie der Langfassung entnehmen.


Hier können Sie Kurz- und Langfassung gemeinsam als PDF downloaden (PDF, rd. 50 kB). Dieser Beitrag wurde am 16. August 2001 veröffentlicht.

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