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 Veröffentlicht: 13. September 2003

Was hat es mit dem „grünen Strom“ auf sich?

Von Joachim Grawe
(
Joachim.Grawe@energie-fakten.de)Grawe

Das Thema "grüner Strom" ist im Januar 2008 unter dem Stichwort "Ökostrom-Tarife" bei den Energie-Fakten.de erneut und aktualisiert behandelt worden.

Kurzfassung

Die Bezeichnung „grüner Strom“ soll Strom kennzeichnen, der besonders umweltverträglich erzeugt wird. Viele deutsche Stromversorger sowie eine Anzahl von Stromhändlern ohne eigenes Netz bieten heute – fast immer neben dem „normalen“ Strom (Strom-Mix) und zu höheren Preisen – „grünen Strom“ an. Allerdings ist dieser Strom nicht immer so umweltverträglich, wie das Adjektiv „grün“ erscheinen lässt. Andererseits wird nach dem gängigen Sprachgebrauch auch nicht jeder umweltfreundlich erzeugte Strom als „grün“ eingestuft.

Wie alle anderen Kunden in dem Gebiet des jeweiligen Netzbetreibers erhalten auch diejenigen, die einen Bezugsvertrag über „grünen Strom“ abgeschlossen haben, physikalisch den gleichen Strom-Mix „aus der Steckdose“. Aber sie tun etwas dafür, dass der Anteil des umweltverträglich erzeugten Stroms steigt. Bisher findet der „grüne Strom“ allerdings erst wenig Absatz. Das liegt an seinem höheren Preis, der dadurch bedingt ist, dass diese Art der Erzeugung höhere Kosten verursacht. Offensichtlich decken sich Lippen-Bekenntnisse zu mehr Umweltschutz bei vielen Verbrauchern nicht mit dem tatsächlichen Verhalten, wenn es an den Geldbeutel geht. Dennoch wird mit einer Zunahme der Verkaufs-Menge gerechnet.

Unterschieden werden muss zwischen „grünem Strom“, der in vorhandenen Kraftwerken (z. B. großen Wasser-Kraftwerken) erzeugt wird, und solchem, der aus neu gebauten bzw. mit Hilfe des Preis-Aufschlags neu zu bauenden Anlagen stammt (z. B. Wind-Generatoren).

Näheres ist der Langfassung zu entnehmen.

Weitere Informationen können Sie der Langfassung entnehmen.
Hier können Sie Kurz- und Langfassung gemeinsam als pdf downloaden (pdf, 32 kB). Dieser Beitrag wurde am 13. September 2003 veröffentlicht.

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