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 Veröffentlicht: 11. Oktober 2001

Welche Emissionen von Schwefeldioxid, Stickoxiden und Staub entstehen bei der Stromerzeugung?

Von Peter Borsch
(
Peter.Borsch@energie-fakten.de)Borsch

Kurzfassung

Bei der Verbrennung von Kohlen und Erdölprodukten sowie Erdgas entstehen – neben dem klimawirksamen Kohlendioxid (CO2) – als wichtigste Schadstoffe Schwefeldioxid (SO2), Stickoxide (NOx) und Staub. Deren Menge bzw. Anteile am Rauchgas hängt ab von der Zusammensetzung des Brennstoffs, der Verbrennungstechnik und dem Aufwand bei der Rauchgasreinigung.

In der Bundesrepublik Deutschland wurden in den 70er und 80er Jahren strenge Vorschriften eingeführt, die eine Anpassung der Feuerungsanlagen und vielfach auch Rauchgasreinigung verlangten. Dadurch wurden gegenüber 1982 bei den westdeutschen Kraftwerken der Öffentlichen Stromversorgung bis 2000 die Emissionen von Schwefeldioxid um 94 %, von Stickoxiden um 83 % und von Staub um 91 % reduziert. In der DDR war die Schadstoffbelastung der Luft durch Kraftwerke wesentlich größer gewesen als früher in der alten Bundesrepublik. Nach der Wiedervereinigung wurden in den neuen Bundesländern die westdeutschen Standards übernommen und inzwischen auch erreicht.

Für die beiden Schadgase Schwefeldioxid und Stickoxid sind im Bereich der öffentlichen Stromerzeugung die Probleme gelöst. Feinstäube können auch in geringen Mengen gesundheitsschädigend wirken.

Weitere Informationen können Sie der Langfassung entnehmen.


Hier können Sie Kurz- und Langfassung gemeinsam als PDF downloaden (PDF, rd. 141 kB). Dieser Beitrag wurde am 11. Oktober 2001 veröffentlicht.

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Siehe auch:

Kohlekraftwerke: Feinstaub-Diskussion April 2013

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