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Klaus TägderTaegder

Dr. rer. nat. Klaus Tägder

wurde 1943 in Hannover geboren. Er studierte an der Wilhelm Leibniz Universität in Hannover Physik und Mathematik und promovierte in Physik mit einem strahlenphysikalischen Thema.

Nach Abschluss seines Physikstudiums im Jahr 1968 war er als wissenschaftlicher Assistent im Institut für Nuklearmedizin der Medizinischen Hochschule Hannover mit nuklearmedizinischen Aufgaben und Fragestellungen sowie mit dem Aufbau, dem Betrieb des Forschungsreaktors TRIGA Mark I und mit der Herstellung nuklearer Präparate befasst.

Im Jahr 1975 wechselte er zum Technischen Überwachungsverein Hannover, wo er zunächst mit nuklearphysikalischen Aufgaben im Rahmen der Begutachtung und der wiederkehrenden Prüfung von Kernkraftwerken sowie auch mit der Begutachtung von Standorten für eine große Wiederaufarbeitungsanlage aus atomrechtlicher Sicht betraut war. Im Folgejahr übernahm er die federführende Projektleitung für die Begutachtung des damals geplanten Nuklearen Entsorgungszentrums in Gorleben. Hierzu arbeitete er sich bei der KEWA, Karlsruhe in das Wiederaufarbeitungsprojekt ein. Seine fachlichen Schwerpunkte waren die Strahlenphysik und die nukleare Sicherheitsphilosophie. Nach dem politischen Ende des Vorhabens im Jahr 1979 war er für den TÜV Hannover beim Bundesinnenministerium mit der Entwicklung eines integrierten Entsorgungskonzeptes und mit der Begutachtung der Zwischenlagerung abgebrannter Brennelenente in CASTOR-Behältern befasst. In Anerkennung seiner Leistung ernannte der TÜV Hannover ihn zum Oberingenieur.

Im Jahr 1981 "holte" ihn der Wirtschaftsverband Kernbrennstoff-Kreislauf e.V. (WKK) nach Bonn, der in 2002 seinen Sitz nach Berlin verlegte. Seine Aufgabe war, die Interessen der Mitgliedsunternehmen des Verbandes gegenüber den einschlägigen Bundesministerien und Parlamentariern des Deutschen Bundestages zu vertreten und hierzu, unter Einschluss auch internationaler Institutionen, ein Kontaktnetz aufzubauen. Im Rahmen dieser Tätigkeit waren in fachlicher Hinsicht unter anderem rechtliche, wissenschaftlich-technische, wirtschaftliche, sicherungs- und sicherheitstechnische wie auch politische Aufgaben im kerntechnischen Bereich zu bewältigen.

Im Jahr 1989 wurde er zum Geschäftsführer des Verbandes ernannt. In 1997 wählte ihn die Mitgliederversammlung in den Vorstand.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit VGB PowerTech leitete er seit Anfang 2003 in Personalunion auch das Berliner Büro der VGB PowerTech.

Im Mai 2007 trat er in den Ruhestand.