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Dr. Klaus-Peter JuengstDr. K.-P. Juengst

wurde 1943 in Braunschweig geboren. Er studierte Physik in Braunschweig und Berlin und promovierte in Karlsruhe.

Im Jahre 1968 begann er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum Karlsruhe und hat sich seitdem mit der Supraleitung und insbesondere ihren Anwendungen in der Technik beschäftigt. Er ist Leiter der Gruppe für "Supraleitung in der Energietechnik und spezielle Magnetanwendungen" und stellvertretender Leiter des Instituts für Technische Physik des Forschungszentrums Karlsruhe.

Zu seinen Entwicklungen zählen der weltweit erste supraleitende Trommelmagnetscheider zur magnetischen Separation von Erzen und Mineralien, der erste im Netz erprobte Kompensator von pulsierenden Wirk- und Blindlasten mit supraleitendem magnetischen Energiespeicher (SMES), der erste Pulsleistungsmodulator (25 MW) auf Basis eines SMES und der erste resistiv wirkende, im elektrischen Netz erprobte supraleitende Kurzschlussstrombegrenzer mit Hochtemperatur-Supraleiter. Dabei war die intensive Zusammenarbeit mit der Industrie sowie mit Forschungseinrichtungen im In- und Ausland (z.B. China, EU, Japan, Korea, USA) von großer Bedeutung. Die Arbeiten führten zu einer Reihe von Patenten und zahlreichen Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Zeitschriften und auf internationalen Konferenzen.