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Länder

Folgende Artikel, Fragen (FAQ) und Links haben wir zum Thema Energie in unterschiedlichen Ländern veröffentlicht:

Ferner finden Sie einige Links.

Deutschland

Hagenmeyer
Prof. Dr. E.
Hagenmeyer

Kann ein großer Stromausfall wie in USA und Italien auch in Deutschland passieren?

In Deutschland werden die Verbraucher sehr selten von Stromausfällen betroffen. Im Durchschnitt fällt nur alle zwei Jahre für weniger als eine Stunde der Strom aus. Damit sind die deutschen Verbraucher etwa 5mal besser gestellt als die in den anderen EU-Ländern. Im Jahr 2003 haben sich in Amerika, in Skandinavien, in Italien und in London schwere Stromstörungen ereignet von denen über 100 Millionen Menschen betroffen waren, es entstanden immense Schäden von vielen Milliarden Dollar. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was halten Sie von dem Energiepolitischen Appell der deutschen Wirtschaft?

Unter dem Titel „Mut und Realismus für Deutschlands Energiezukunft“ haben die Leiter vieler deutscher Unternehmen und Banken einen „Energiepolitischen Appell“ in Anzeigen und im Internet veröffentlicht. Zu diesem Appell gibt es in der von Bürgern und Politikern zahlreiche Kommentare, zustimmende und ablehnende. Wenn Sie zu einigen in dem Appell angesprochenen Themen weitere Informationen suchen, um sich eine eigene Meinung zu bilden, dann klicken Sie hier

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was bringt das Energie-Konzept der Bundesregierung?

  • Bemerkenswert ist, dass die Regierung unter Bundeskanzlerin Merkel anders als die Regierungen der letzten 20 Jahre überhaupt ein Energiekonzept vorgelegt hat.
  • Das Grundmuster des Energie-Konzepts ist eindeutig „grün“. Zum ersten Mal gibt eine Bundesregierung dem Klimaschutz höchste Priorität und erklärt die Absicht, die deutsche Energieversorgung auf eine völlig neue Grundlage zu stellen, denn 2050 sollen rund 80 % des Stroms und 50 % der gesamten Energie aus regenerativen Quellen stammen. … mehr
Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Ist in Deutschland mit einer sogenannten Stromlücke zu rechnen?

In jüngster Zeit wird das Thema einer möglichen unzureichenden Stromversorgung kontrovers diskutiert. Sie könnte als Folge des Verzichts auf die Nutzung der Kernenergie, der zunehmenden Blockaden bei der Errichtung von konventionellen Kohlekraftwerken und der Ausweitung der Nutzung erneuerbarer Energien – mit hohem Anteil sog. nicht gesicherter Leistung – eintreten. Derzeit gibt es dazu zwei Studien: Umweltbundesamt (UBA), Deutsche Energie-Agentur (Dena). Diese kommen zu unterschiedlichen Beurteilungen. Eine Studie des Öko-Instituts gibt dazu indirekt Hinweise. Die Bundesregierung selbst verneint eine Gefährdung der Stromversorgung. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie kommt es, dass sich Befürworter und Gegner einer Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke gleichermaßen auf das jetzt der Bundesregierung vorgelegte Gutachten berufen können?

Das Gutachten, das EWI, GWS und PROGNOS in dieser Woche vorgelegt haben, hatte die Bundesregierung angefordert, um durch Szenarienrechnungen eine Grundlage für ihr Energiekonzept zu erhalten. […] Anders als man aufgrund der Berichterstattung denken könnte gehr es also nicht nur um die Kernenergie; die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung laufen vielmehr auf einen kompletten Umbau des deutschen Energiesystems hinaus. Deshalb wäre es durchaus angemessen gewesen, den anderen Aussagen der Studie mehr Gewicht beizumessen, denn die hier angesprochenen Maßnahmen werden unser Leben in vielen Sektoren einschneidend verändern. … mehr

 

Siehe auch

Europa

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Schweden – Welchen Wandel gibt es in der Energiepolitik (Stand 2010)?

Der Artikel stellt den Wandel der schwedischen Energiepolitik in den letzten Jahren dar. Der Ausstieg aus der Kernenergie wurde mit Bedingungen verknüpft: er sollte sozial verträglich sein, sollte keine wirtschaftlichen Nachteile mit sich bringen und sollte ökologisch sinnvoll sein. Zunehmend wurde erkannt, dass diese Vorgaben nicht erreichbar sind, zumal die Stromversorgung rund hälftig auf Kernenergie und Wasserkraft basiert. Die schwedische Energiepolitik ist durch einen deutlichen Pragmatismus geprägt. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Wie ist der Stand beim Ausstieg aus der Kernenergie in Schweden?
(Stand 2005)

Aufgrund der Ölpreiskrisen Anfang der 1970er Jahre wurde die schwedische Energiepolitik darauf ausgerichtet, die Importabhängigkeit von Erdöl zu vermindern. Durch die Verlagerung der Energieversorgung auf die Anwendung von Strom – vorwiegend aus Wasserkraftwerken und Kernkraftwerken – ging der Erdölbedarf seit 1970 bis auf etwa 25 % zurück. Der restliche Strom wird aus Erdgas, Steinkohle, Torf, Holz, Holzlauge und in geringem Maße aus Windkraft gewonnen. … mehr

Schmidt-Küster
Dr. W.
Schmidt-Küster

Warum braucht Finnland ein neues Kernkraftwerk?

Finnland baut ein neues Kernkraftwerk. Nach einer generellen Neubewertung der Kernenergie in den USA, einer ausdrücklichen Empfehlung der EU-Kommission zum weiteren Einsatz der Kernenergie und verschiedenen positiven Signalen aus anderen EU-Ländern ist dies der erste konkrete Schritt zur Wiederaufnahme des Baues von Kernkraftwerken im OECD-Raum. Andere werden wahrscheinlich folgen. Finnland begründete seine Entscheidung im wesentlichen mit dem steigenden Strombedarf und der Notwendigkeit, die CO2-Freisetzungen entsprechend den Kioto-Verpflichtungen zurückzufahren. … mehr

Hagenmeyer
Prof. Dr. E.
Hagenmeyer

Kann ein großer Stromausfall wie in USA und Italien auch in Deutschland passieren?

In Deutschland werden die Verbraucher sehr selten von Stromausfällen betroffen. Im Durchschnitt fällt nur alle zwei Jahre für weniger als eine Stunde der Strom aus. Damit sind die deutschen Verbraucher etwa 5mal besser gestellt als die in den anderen EU-Ländern. Im Jahr 2003 haben sich in Amerika, in Skandinavien, in Italien und in London schwere Stromstörungen ereignet von denen über 100 Millionen Menschen betroffen waren, es entstanden immense Schäden von vielen Milliarden Dollar. … mehr

  Ukraine: Informationen zum Thema Tschernobyl siehe Aspekt Kernenergie -> Tschernobyl
Strom TV

Energieversorgung: Die Rahmenbedingungen richtig setzen

„Um eine effiziente und nachhaltige Energieversorgung zu erreichen, braucht es funktionierende Märkte. Voraussetzung dafür sind ausgeklügelte Markteingriffe seitens der öffentlichen Hand. Solche Interventionen bestehen einerseits aus Reformen auf den Energiemärkten, andererseits aus wirtschaftspolitischen Massnahmen zur Förderung von erneuerbaren Energien und zur Erhöhung der wirtschaftlichen Energieeffizienz.“
Link zum Newsletter des Energy Science Centers der ETH Zürich (pdf, 556 kB)

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Die energie-autarke Gemeinde Güssing in Österreich – ist diese wirklich "autark"?

Die Problematik der Realisierung von sogenannten energie-autarken Gemeinden, Städten, Regionen etc. werden anhand der sog. „energie-autarken“ Gemeinde Güssing (Österreich) beschrieben. … mehr im Blog von Eberhard Wagner bei WordPress.com

Belgien

Klaus Theißing
Klaus Theißing

Stromkrise in Belgien vorerst abgewendet.

Nach der Laufzeitverlängerung für die belgischen Atomkraftwerke ist die Stromkrise in Belgien vorerst abgewendet. Hintergründe erläutert der Artikel Warum droht in Belgien ein großer Stromausfall? in Blog „Der Ritt auf der Turbinenschaufel – News & Infos aus Energie und Umwelt“

Dänemark

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli

Die dänische Energiewirtschaft – ein Modell für Deutschland?

Die stark staatlich gelenkte dänische Energiewirtschaft wird mitunter als Vorbild für Deutschland hingestellt. Bei näherer Betrachtung zeigen sich interessante Entwicklungen, aber auch Besonderheiten, Schwächen und in jüngster Zeit die Abkehr von früheren Bestrebungen.

Dänemark hat etwa die gleiche Fläche wie Niedersachsen, mit 5,3 Millionen aber nur etwa zwei Drittel so viel Einwohner. Schwerindustrie und andere energieintensive Wirtschaftszweige fehlen. Der Energieverbrauch je Einwohner und Jahr ist deshalb etwas niedriger als in Deutschland. Zu 93 % und damit stärker als hierzulande  beruht die Energieversorgung auf fossilen Brennstoffen. … mehr

Finnland

NZZ Sreenshot

Wo Atommüll-Endlager begehrt sind

Tiefenlager für radioaktiven Abfall

„Die Standortwahl für ein Endlager für Atommüll hat in Finnland und in Schweden – anders als in der Schweiz – keine hohen Wellen geworfen. Beide Länder wollen das Material in einer der AKW- Gemeinden im Fels vergraben.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 06. Nov. '12)
 

Frankreich

Screenshot Bürger für Technk

Laufzeiten und Laufzeitverlängerungen von AKW in Frankreich

Nachdem das Thema Laufzeitverlängerungen von Kernkraftwerken im Februar '12 auch im Präsidentschafts-Wahlkampf in Frankreich aufkam, hier einige Hinweise:

  • Genehmigte Laufzeiten von westlichen Kernkraftwerken (Link zu Bürger für Technik)
    daraus: Frankreich „unbefristete Betriebsgenehmigung; die Betriebsgenehmigungen der KKW [Kernkraftwerke, Red. EF] in Frankreich enthalten keine Laufzeitbegrenzung, jedoch müssen sich alle Anlagen alle zehn Jahre einer Sicherheitsüberprüfung unterziehen, aus der sich Nachrüstauflagen für eine Betriebsfreigabe für die nächsten zehn Jahre ergeben können“
     
Screenshot NZZ Frankreich KKW Nachrüstung

Frankreich muss seine Atomkraftwerke nachrüsten

Aufsichtsbehörde verordnet Massnahmen nach Stresstests bei allen 58 AKW

„Frankreich muss als Ergebnis der nach der Katastrophe von Fukushima angeordneten Stresstests alle seine 58 Atomkraftwerke aus Sicherheitsgründen nachrüsten. Verbessert werden soll der Schutz gegen Naturkatastrophen wie Erdbeben oder Überschwemmungen.“ … Link zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 17. Nov. 2011
(Titel & Text: NZZ)

Klaus Theißing

Die Kosten von Frankreichs Atomstrom

Die Nuklearbranche mit offenen und verdeckten Subventionen

„Frankreichs Stromversorgung hängt zu etwa drei Vierteln von den zahlreichen Kernkraftwerken ab. Die Energiepreise für die Endkunden sind im europäischen Vergleich billig. Doch die Preise spiegeln bei weitem nicht die Kosten wieder.“ (Text: Neue Zürcher Zeitung) … Link zur Neuen Zürcher Zeitung

Großbritannien

Sreenshot

London setzt auf AKW

Atomstrom soll zur Erreichung der Klimaziele beitragen

„Grossbritannien stellt die Weichen zum Bau neuer Atomkraftwerke. Sie werden als einzige Chance zum Erreichen der Energie- und Klimaziele betrachtet. Der britische Energieminister Ed Davey hat am Dienstag [23.05.12, Red. EF] den lange erwarteten Gesetzesentwurf für die Elektrizitätsmarkt-Reform vorgelegt. Damit begegnet die Regierung den wachsenden Ängsten, dass auf der Insel künftig der Strom ausgehen könnte.“ … Link zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 23. Mai 2012 (Titel & Text: NZZ)
 

Klaus Theißing

Grossbritannien: Pläne zum Neubau von Kernkraftwerken

In der Ausgabe September 2011 berichtet das Bulletin, das Magazin des schweizer Atomforums, in einem Übersichtsartikel von den energiepolitischen Plänen des Landes.

„Grossbritannien steht in Sachen nukleare Neubaupläne heute fast so gut da, wie bei der Einführung der kommerziellen Kernenergie vor rund 50 Jahren. Der Reaktorunfall von Fukushima-Daiichi hatte eine Überprüfung der Reaktorsicherheit zur Folge. Die Projekte sind auch danach auf Kurs: An acht Standorten soll demnächst gebaut werden, denn das Land will seine CO2-Emissionen drastisch reduzieren und eine drohende Stromknappheit vermeiden. Die regierende Koalition und die Opposition sind sich da einig und haben unlängst grünes Licht gegeben. Die ersten Investoren stehen bereit.

Die Materialien sind leider online nicht mehr verfügbar.

Niederlande

Screenshot RP

Borssele II: Niederlande schiebt Bau von AKW auf

Der niederländische Energiekonzern Delta teilte am 23. Jan mit, die Pläne für den Bau des Atomkraftwerks (AKW) in Borssele II für zwei bis drei Jahre nicht weiter zu verfolgen. Als Begründung wurden von den Westfälischen Nachrichten (WN; vom 25. Jan '12) die ungewissen Rahmenbedingungen genannt. Auch die RWE solldem Bericht nach zu 30 % an dem Kraftwerk beteilgit sein. Das neue Kernkraftwerk am Ufer der Westerschelde in der Provinz Zeeland war als zweiter Block des bestehenden Kraftwerks Borssele geplant. … weitere Informationen: Link zur Rheinischen Post

Die nordrhein-Westfälische Ministerpräsidentin Kraft zeigte sich nach einem Bericht der WN (s.o.) "erfreut über den vorläufigen Planungsstopp für Borssele II“.

Umweltministerium gibt Stellungnahme zu geplantem Atomkraftwerk im niederländischen Borssele ab. (Umwelt-) Minister Remmel: Im Störfall könnte auch NRW betroffen sein, Atomkraftwerk in Borssele darf nicht gebaut werden (Link zum Server des Landes NRW; Stellungnahme vom 11. Jan. '12)
 

Norwegen

Screenshot NZZ

Norwegens Strategie überzeugt

WEF-Index zur Energieversorgung

„Norwegen verfügt im Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Umweltverträglichkeit in der Einschätzung des WEF [World Economic Forum, (EF)] über die beste Energiestrategie. Auf den Rängen zwei bis vier folgen Schweden, Frankreich und die Schweiz.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 13. Dez. '12)

Siehe auch

Russland

Screenshot NZZ

Russland ringt um neue Energie

Stromversorgung im grössten Land der Erde

Wie lässt sich ein Zehntel der Erde mit Energie versorgen, wenn Kapital knapp ist, die Infrastruktur oft marode und die Menschen im Winter die Fenster aufreissen? Russland krankt an seiner Grösse und seinem Erbe. … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 17. Juni '13)
 

Schweiz

bfe.ch Screenshot

Dossiers Schweiz: Bundesamt für Energie

Informationen rund um die Energieversorgung sowie Daten & Fakten finden sich beim schweizer Bundesamt für Energie (Link zu bfe.admin.ch). Auch die schweizerische Gesamtenergiestatistik 2012 ist soeben erschienen. Zudem gibt es Informationen zur Stromerzeugung und der Herkunft des Stroms, den aktuellen Verhandlungen mit der EU

Dossiers zur Energiestrategie 2050, den CO2-Emissionsvorschriften für Personenwagen, Radioaktiven Abfällen und allgemeine Statistiken sind verfügbar. … zur Webseite des schweizer Bundesamt für Energie (Link zu bfe.admin.ch).

Strom.ch Screenshot

Das «Warum» der Energiewende der Schweiz

Die Schweiz wurde bisher mit ihrer Stromerzeugung hauptsächlich aus Wasserkraft und Kernenergie als vorbildlich hinsichtlich geringer Kosten und den Klimaschutz angesehen. In einem Referat beim Stromkongress '13 warf der Berater Thomas Held ein: Es ist „paradox, dass eine Strom-Situation, die noch vor kurzem als ideal taxiert wurde, plötzlich als absolut unhaltbar gilt.“ Die Hintergründe sind dem Referat von Thomas Held beim VSE Stromkongress 2013 (gehalten am 15.1.2013) zu entnehmen. … zum download unter strom.ch (pdf, 11 Seiten)
 

NZZ Sreenshot

Im Dickicht der Studien zur Energiewende

Schweizer Energiepolitik

„Die geplante Energiewende ist mit Studien unterlegt, welche die wirtschaftlichen Effekte bis ins Jahr 2050 schätzen. Solche Rechnungen können die politische Diskussion prägen, sind aber mit Vorsicht zu geniessen.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 2. Okt. '12)

NZZ Sreenshot

Bundesrat lächelt die Sonne an

Sonnenenergie hat das grösste Potenzial für die Stromproduktion

Von allen erneuerbaren Energieträgern hat die Sonne die besten Perspektiven, wie der Bundesrat in einem Bericht darlegt. Er wird voraussichtlich Ende September aufzeigen, wie die Photovoltaik stärker gefördert werden soll. … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 15. Sept. '12)

NZZ Sreenshot

Chavalon-Modell akzeptiert

Gaskraftwerk meistert CO2-Hürde

Das Kohlendioxid-Kompensations-Modell für das geplante Gaskraftwerk Chavalon im Unterwallis kann umgesetzt werden. […] Die Betreiber müssen die Hälfte des CO2-Ausstosses im Inland kompensieren. … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 21. Sept. '12)

Screenshot

ETH begleitet forschend die schweizer Energiewende

„Den Forschern der ETH kann man nicht vorwerfen, sie leisteten der Energiewende des Bundesrats nach dem Prinzip Hoffnung Support. Die Energiewende sei eine grosse Herausforderung, sagte ETH-Rats-Präsident Fritz Schiesser am Dienstag vor den Medien. Als wichtigstes Element bezeichnet er das Engagement der Bevölkerung. «Dann werden wir es schaffen.»“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 6. Sept. '12)

NZZ Sreenshot

Schweiz: Neue Massnahmen gegen Staudamm-Gefahren

„Eine erste Bilanz des Bundes zu den Erdbebenrisiken bei Staudämmen hat einige punktuelle Probleme offenbart. Die Betreiber kämpfen aber auch mit anderen Naturphänomenen und mit Alterungsprozessen.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 16. Juli '12

Screenshot

Schweiz: AKW bestehen Test trotz offenen Fragen

„Die AKW würden einem Erdbeben standhalten, wie es nur alle 10.000 Jahre stattfindet, so das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat. Die kleine Sicherheitsmarge beim AKW Mühleberg bietet aber Gegnern eine Angriffsfläche.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 09. Juli '12)

NZZ Sreenshot

Energiewende in den Städten

Masterplan der Stadtwerke

„Unter dem Titel «Swisspower Masterplan 2050» bekennen sich 19 Vertreter der Stadtwerke zu einer Strategie für die Energiewende. Diese sei «technisch machbar und nach marktwirtschaftlichen Grundsätzen finanzierbar», heisst es in einer Medienmitteilung von Swisspower.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 04. Juli '12)

NZZ Sreenshot

Vergleich zwischen den Szenarien des VSE und des BfE

Im Artikel Steile Wege der Stromversorger in der Neuen Zürcher Zeitung vom 14. Juni '12 werden die vom Verband Schweizer Elektrizitätsunternehmen (VSE) vorgestellten drei Szenarien der zukünftigen Stromversorgung der Schweiz mit dem Szenario des Bundesamts für Energie (BfE) auf anschauliche Art und Weise verglichen: Während das eine Szenario als ein „bewältigbarer «Bergwanderweg»“ bezeichnet wird, gilt das Szenario des BfE eher als „schwierige Klettertour“.

Screenshot VSE

Verband Schweizer Elektrizitätsunternehmen präsentiert drei Wege in die Stromzukunft

Der Verband Schweizer Elektrizitätsunternehmen (VSE) zeigt mit seiner Studie "Wege in die neue Stromzukunft" drei Szenarien auf. Jeder Weg ist mit unterschiedlichen Auswirkungen verbunden. Eine Schweizer Stromzukunft ohne Gaskombikraftwerke und ohne Importe von nicht erneuerbarer Energie ist nur mit sehr grossen Anstrengungen beim Stromsparen und mit drastischen Massnahmen möglich.

  • Szenario 1 geht zwar von verstärkten Vorschriften für Stromeffizienz und Förderung erneuerbarer Energien aus, rechnet aber mit einem weiter steigenden Strombedarf.
  • Szenario 2 geht von einem stärkeren Willen zum Energiesparen aus, inklusive starker Lenkung über hohe Verbrauchssteuern.
  • Szenario 3 ist der radikalste Umbau. Der Stromverbrauch geht unter anderem dank starker Lenkungsabgaben um 7 Prozent zurück. … zu strom.ch
Screenshot BfE

Potenzial des Ausbaus der Wasserkraft in der Schweiz

Bundesamt für Energie stellt Studie zum Ausbaupotenzial der Wasserkraft in der Schweiz vor

Das Schweizer Bundesamt für Energie (BfE) stellte Anfang Juni 2012 die Studie „Wasserkraftpotenzial der Schweiz – Abschätzung des Ausbaupotenzials der Wasserkraftnutzung im Rahmen der Energiestrategie 2050“ vor. Rund 54 % des Stroms wird in der Schweiz durch Wasserkraftwerke erzeugt. Damit ist Wasserkraft die wichtigste erneuerbare Energiequelle der Schweiz. 2011 produzierten die Schweizer Wasserkraftwerke 33,8 TWh. Das Ausbaupotenzial bis 2050 beträgt lediglich 1,5 TWh pro Jahr (also rd. 4,5 %) unter den heutigen Nutzungsbedingungen, unter „optimierten Nutzungsbedingungen ist ein nachhaltiger und umweltverträglicher Ausbau der Wasserkraftnutzung um 3,2 TWh pro Jahr möglich„ so das BfE. Der Ausbau auf 3,2 TWh bedeutet eine Erhöhung der Stromerzuegung aus Wasserkraft um rd. 9,5 %. Trotzdem bleibt man bisher beim Leitbild der Schweizer Energiewende. … zur Webseite des BfE [red. KT]

UVEK Sreenshot

Atomausstieg möglicherweise weit teurer als erwartet

Economiesuisse-Studie warnt vor hohen Kosten für die Wirtschaft

„Der Atomausstieg könnte die Schweizer Wirtschaft wegen der Erdgasimporte deutlich mehr kosten, als dies das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) berechnet hat. Das zeigt eine im Auftrag des Wirtschaftsdachverbands Economiesuisse erstellte Studie.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 21. Mai '12)
 

screenshot

Das Schreckgespenst doppelt so hoher Energiepreise

Die Planungen des Bundes für eine neue Lenkungsabgabe sorgen links und rechts für Kopfschütteln

„Der Bund berechnet eine neue Abgabe auf Energie. Dabei bekämpft die Industrie bereits erfolgreich die heutigen Abgaben, und eine Volksinitiative der Grünliberalen für eine Ökosteuer stösst auf wenig Zuspruch.“ Es regt sich Widerspruch bei den bürgerlichen Parteien. … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 11. Mai '12)

UVEK Sreenshot

Atommüll im Gewässerschutzbereich

Die Nagra bietet den Regionalkonferenzen und Tiefenlager-Gegnern Angriffsflächen

„In den Konferenzen zum Tiefenlager-Verfahren zeigen sich nicht nur diffuse Ängste, sondern auch konzise Einwände – im Kanton Schaffhausen vehementer als anderswo.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 14. Mai '12)

UVEK Sreenshot

Strommarktöffnung ist eine logische Folge

Bundesrätin Doris Leuthard äussert sich im Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung zur Energiestrategie des Bundesrats und die nächsten Schritte zum AKW-Ausstieg der Schweiz.

Im Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung beantwortet die Schweizer Bundesrätin zum Bau von Gaskraftwerken, zu Volksabstimmungen dazu, zur notwendigen Kompensation im In- oder Ausland und zu Widerständen beim Ausbau der Wasserkraft. ... zum Interview auf der Webseite des Eidgenössischen Departments für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)

Klaus Theißing
Klaus Theißing

Was sind die Folgen von Fukushima für die Schweizer Kernkraftwerke?

Das Eidgenössiche Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) hat nach dem Fukushima-Unfall eine Reihe von Maßnahmen und Überprüfungen angeordnet […] Gerade in diesem Punkt zeigt sich der Unterschied zur deutschen Vorgehensweise: obwohl die ENSI Nachrüstungsbedarf sieht, verbleiben die Kernkraftwerke in Betrieb, die Nachrüstungen werden abgearbeitet. In Deutschland wurden die älteren Anlagen in einem Moratorium vom Netz genommen, obwohl die Reaktorsicherheits-Kommission keinen unmittelbaren Handlungsbedarf sah, und anschließend dauerhaft stillgelegt. … mehr

Klaus Theißing
Klaus Theißing

Was sind die Folgen des Schweizer Atomausstiegs?

Wie wird die Schweiz zukünftig ihren Strombedarf decken?

Der Reaktorunfall in Fukushima hat auch die Energiediskussion in der Schweiz verändert. Nachdem im Jahr 2010 noch drei Gesuche zur Errichtung neuer Kernkraftwerke bei den Behörden eingereicht worden waren, soll nun der Ausstieg aus der Atomkraft bis zum Jahr 2034 vollzogen werden. Gemäß einer Umfrage des schweizer Wirtschaftsdachverbands Economieswisse würden 67 % der befragten Bürger für einen Atomausstieg stimmen, und 65 % sind bereit, dafür höhere Strompreise in kauf zu nehmen. Rund die Hälfte der Befragten würden für den Ausstieg auch eine Reduzierung der Versorgungssicherheit – also vermehrte Stromausfälle – hinnehmen. … mehr
 

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Video: Schweizer Energiewende

Die Zukunft der Energieversorgung – Aus der Sicht der Wissenschaft und der Politik

Wissenschaft kann bei Antworten zur Energiefrage in den Bereichen Technologie und Ökonomie liefern, jedoch nicht jedoch bei der Politik und Emotionen bei der Akzeptanz. Aufgrund der Komplexität der Fragen sind keine einfachen Antworten zu erwarten. Fukushima ist der Auslöser der Energiewende in deren Folge der Ausbau der Wasserkraft und Neubau einiger Gaskraftwerke (GuD) vorgeschlagen wurde. Die Fianzierung weiterer Maßnahmen befindet sich in der Diskussion. … zum Video

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Der Ärger über die Tiefenlager kommt an die Oberfläche

Mit den Vorschlägen für die Standorte der Aussenanlagen erhalten die Projekte für Atommülllager deutliche Konturen
„Die NAGRA hat mögliche Standorte für die Aussenankagen der Tiefenlager für radioaktive Abfälle präsentiert. Nun können sich die Regionen äussern – und bemängeln bereits, dass die Kriterien unklar seien.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 23. Jan. '12)
 
screenshot

Links-Grün ist sich uneinig über die Tiefenlagerstrategie

Soll die Standortsuche nach dem Entscheid zum Atomausstieg sistiert werden?

Der Atomausstieg hat zwar die Opposition von Links-Grün gegen Tiefenlager in der Schweiz aufgeweicht. Bezüglich der Standortsuche und des Vetorechts der Kantone ist aber keine gemeinsame Haltung auszumachen. … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ)
 

Screenshot NZZ

Schweiz: Eine Lösung für die überschüssige Windenergie

Intelligente Speicherung von Energie im Erdgassystem

„Für den Ausbau erneuerbarer Energien braucht es intelligente Ideen für Transport und Speicherung von Strom. Dabei könnte Erdgas eine überraschende und CO2-neutrale Rolle spielen“ … mehr (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ)

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Strombranche soll Risiko tragen

Bundesrätin Leuthard redet der Elektrizitätsbranche am Jahreskongress ins Gewissen

„Das Energieszenario des Bundesrats ist laut Bundesrätin Doris Leuthard nur eine Orientierungshilfe. Ein Abschluss des Stromabkommens mit der EU sei 2012 möglich, doch die Schweiz müsse sich dafür bewegen.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 18. Jan. '12)
 

Schweden

NZZ Sreenshot

Wo Atommüll-Endlager begehrt sind

Tiefenlager für radioaktiven Abfall

„Die Standortwahl für ein Endlager für Atommüll hat in Finnland und in Schweden – anders als in der Schweiz – keine hohen Wellen geworfen. Beide Länder wollen das Material in einer der AKW- Gemeinden im Fels vergraben.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 06. Nov. '12)
 

Tschechien

Bulletin Screenshot

Die Zukunft der Kernenergie in der Tschechischen Republik

„Erneuerbare Energien allein können den Energiebedarf der Tschechischen Republik nicht decken. Im Gegenteil, sagt Václav Hanus, Generalsekretär der tschechischen Kernenergie-Gesellschaft und Chefchemiker des Kernkraft- werks Temelín gegenüber der internationalen Kernenergie-Nachrichten- agentur NucNet. Er fordert Politiker auf, den Bau neuer Einheiten in Temelín voranzutreiben.“ Den Artikel finden Sie im Bulletin 5/2013 des Schweizer Nuklearforums auf Seite 4 und 5. (pdf, Link zu www.nuklearforum.ch; Titel und Text: Nuklearforum.ch)

NZZ Sreenshot

Teurer Photovoltaik-Boom

Prag in einer Solarstrom-Sackgasse

„Eine zu grosszügige und unflexible Subventionspolitik hat in Tschechien zu einem beispiellosen Solarstrom-Boom geführt. Dieser schlägt inzwischen auf die Preise. Der staatliche Regulator hat nun mit einer Strafanzeige Staub aufgewirbelt.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 06. Feb '13)

NZZ Sreenshot

Temelin-Erweiterung am Start

Drei Offerten für Ausbau des tschechischen AKW

„Am Montag [2.7.12, red EF] ist die Frist für Offerten zur Erweiterung des tschechischen Kernkraftwerks Temelin abgelaufen. Konsortien aus den USA, Frankreich und Russland bewerben sich um den Auftrag. Die neuen Reaktoren sollen 2025 ans Netz gehen.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 03. Juli '12)
 

Polen

NZZ Sreenshot

Dämpfer für Polens Schiefergas-Hoffnungen

Rückzug von Exxon Mobil

„Der Mitte Juni angekündigte Rückzug von Exxon Mobil aus dem polnischen Schiefergas-Geschäft hat die noch vor Jahresfrist überbordende Euphorie über den neuen Energieträger etwas gedämpft.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 04. Juli '12)
 

Screenshot

Überblick über Polens (Kern-) Energiepläne

„Polen legte seine Kernenergiepläne nach dem Reaktorunfall in Tschernobyl auf Eis. 2005 griff die polnische Regierung diese Pläne jedoch wieder auf. Mit der Kernenergie will das Land seine Abhängigkeit von der Kohle und seine CO2-Emissionen verringern und plant zwei Kernkraftwerke mit je zwei bis drei Reaktoren zu bauen. Das Projekt ist auf Kurs. Bis Ende 2011 werden Standortentscheide erwartet und die ersten Aufträge sind ausgeschrieben. Auch Entsorgungsfragen packt Polen mit Nachdruck an.“ … Link zum Bulletin 10-2011 (Seite 4 ff, pdf, 860 kB) (Text: Bulletin, Das «Bulletin Nuklearforum Schweiz» ist offizielles Vereinsorgan des Nuklearforums Schweiz und der Schweizerischen Gesellschaft der Kernfachleute (SGK).)

Griechenland

Screenshot NZZ

Athen will mehr Wettbewerb im Strommarkt spielen lassen

Papakonstantinou strebt den Export von Solarstrom an

„Griechenland stimmt sich mit der EU über die Liberalisierung des Strommarktes ab. In den Ausbau der Solarenergie werden grosse Hoffnungen gesetzt.“ … Link zur Neuen Zürcher Zeitung (Titel und Text: Neue Zürcher Zeitung)

Island

Screenshot NZZ

Islands wilde Wasser

Über den Streit um die Ausmaße der Nutzung erneuerbarer Energien. „Seit über hundert Jahren spaltet der Kampf um die Nutzung der Wasserkraft die isländische Nation. […] Stein des Anstosses ist das neue Kárahnjúkar-Kraftwerk, das gebaut wurde, um die Aluminiumhütte des Alcoa-Konzerns in Reydarfjördur mit billigem Strom zu versorgen.“ … Link zur Neuen Zürcher Zeitung (Titel und Text: Neue Zürcher Zeitung)
 

Litauen

Screenshot NZZ

Schlag für Kernkraftprojekt Visaginas

„Das klare Nein zum litauischen Kernkraftprojekt Visaginas ist nicht primär auf Bedenken gegenüber der Kernenergie, sondern auf Fragezeichen zur Wirtschaftlichkeit zurückzuführen. Ganz vom Tisch ist das Projekt allerdings noch nicht.“ … Link zur Neuen Zürcher Zeitung (Titel und Text: Neue Zürcher Zeitung, Okt. '12)
 

Screenshot NZZ

Kommentar: Litauen lässt sich seine Energie etwas kosten

„Die litauischen Wähler haben es abgelehnt, ein neues Atomkraftwerk als Ersatz für die Anlage Ignalina zu bauen. Die Politiker wollen dieses trotzdem.“ … Link zur Neuen Zürcher Zeitung (Titel und Text: Neue Zürcher Zeitung, Okt. '12)
 

Amerika

Friedrich Kienle
Dr. F. Kienle

Wohin geht die Kernenergie in den USA?

Die amerikanische Kernenergiewirtschaft hat in den letzten 15 Jahren erstaunliche Fortschritte erzielt. Die Verfügbarkeit der Anlagen ist inzwischen mit vielfach über 90 % fast so hoch wie diejenige deutscher Kernkraftwerke (KKW). Mit der gleichen Anzahl von Anlagen wurde deshalb 2001 ein gutes Drittel mehr Atomstrom erzeugt als noch Anfang der 1990er Jahre. Die Stromerzeugungskosten von 3/4 der KKW konnten auf niedrige 1,73 US-Cents je kWh gesenkt werden. Damit wurde die Wettbewerbsfähigkeit mit den Gas- und Kohlekraftwerken wieder hergestellt. Durch Unternehmenszusammenschlüsse und andere Maßnahmen sind fachlich kompetente und finanziell starke Betreiberunternehmen entstanden. … mehr

Rudolf Botzian
Come Back der Kernenergie: Multilateral unter amerikanischer Führung ? (PDF, 72 kB)

Brasilien

Screenshot NZZ

Brasilianische Küstenstädte im Erdöl-Fieber

Die nördliche Küstenregion von Rio de Janeiro hat sich zum Magnet für die Offshore-Industrie entwickelt.

In verschiedenen Küstenstädten Brasiliens dreht sich alles ums Erdöl. Unternehmen aus aller Welt haben Tausende Arbeitsplätze geschaffen und einen Boom ausgelöst. Der neue Reichtum schafft aber auch Probleme. … zum Artikel
(Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 09. März 2013)

Screenshot NZZ

Stromknappheit: Brasilien geht der Saft aus

„Während die Pegel der Stauseen am unteren Limit sind, heizt eine Hitzewelle den Stromverbrauch in Brasilien an. Bleiben die Regenfälle weiter aus, droht dem Land eine Stromrationierung. (Bild: Keystone) Während die Pegel der Stauseen am unteren Limit sind, heizt eine Hitzewelle den Stromverbrauch in Brasilien an. Bleiben die Regenfälle weiter aus, droht dem Land eine Stromrationierung.“ … zum Artikel
(Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 11. Jan. 2013)

 

Screenshot NZZ

Konkurrenz abgehängt: Brasilien als landwirtschaftliche Grossmacht

An Südamerika als Lebensmittellieferant führt kein Weg mehr vorbei. In Brasilien sind die landwirtschaftlichen Betriebe besonders produktiv. … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 18. Aug. 2012)

Screenshot NZZ

Brasilianisches Zuckerrohr: Die Hoffnungen der Branche ruhen auf der Forschung

Die Hälfte des brasilianischen Zuckerrohrs wird für die Herstellung von Ethanol verwendet.

Während die Produktionskosten steigen, sinkt die Produktivität der Zuckerrohrplantagen in Brasilien. Ein Technologiesprung könnte der Branche helfen. … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 18. Aug. 2012)

Screenshot NZZ

Die brasilianische Erdölindustrie kann ihr Potenzial nicht heben

Restriktive Regierungsvorgaben

„Brasilien will bis Ende des Jahrzehnts eine führende Erdölmacht werden. Trotz gewaltigen Investitionen gestaltet sich der Aufbau der Industrie aber als schwieriger als erwartet. Die Förderprognosen dürften weiter nach unten revidiert werden müssen.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 15. Aug. 2012)

Kanada

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Erdöl-Rohrleitung: Tiefgreifender Umbau der kanadischen Energieszene

„Die geplante Erdöl-Rohrleitung von Alberta an die Küste von Britisch-Kolumbien steht im Zentrum tiefgreifender Auseinandersetzungen in Kanada. Auf dem Spiel steht die Diversifizierung der Energiekundschaft.“ Link zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) (Titel und Text: NZZ, 24. Juli 2012)
 

USA

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Supermacht ohne Strom

Marode Infrastruktur

Die Ausfälle des Stromnetzes durch Stürme nehmen in den USA zwar zu. Doch die hohen Investitionskosten, um die Leitungen in den Untergrund zu verlegen, schrecken viele Gemeinden und Bürger ab. Link zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) (Titel und Text: NZZ, 13. Nov. 2011)
 

Screenshot NZZ

Widerstand gegen Pipeline-Pläne

Trotz neuer Route und breiter politischer Unterstützung stösst das Projekt Keystone XL in Nebraska noch immer auf Skepsis und Ablehnung

In dem Gliedstaat, der zu Präsident Obamas Ablehnung des Gesuchs zum Bau der Keystone-XL-Pipeline beigetragen hat, hält die Kontroverse über das Projekt an. Ökologische und landwirtschaftliche Ziele prallen auf wirtschaftliche Interessen. Link zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) (Titel und Text: NZZ, 9. Okt. 2011)
 

Kalifornien

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In Kalifornien wird über Fracking gestritten

Schiefergas und -öl in den USA

„Mithilfe neuer Technologien nimmt in den USA die Förderung von Erdöl und Erdgas stark zu. Es wird aber befürchtet, dass die Fördermethoden zu Umweltschäden führen. Besonders im umweltbewussten Kalifornien entstand eine heftige Diskussion.“ Der Text zeigt die technischen Hintergründe und notwendigen Massnahmen auf. Link zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) (Titel und Text: NZZ, 13. Nov. 2011)

Screenshot NZZ

September 2011: Fünf Millionen Menschen zwischenzeitlich ohne Strom

Grossflächiger Stromausfall im Grenzgebiet der USA und Mexiko

Im westlichen Grenzgebiet der USA und Mexikos ist es am Donnerstagabend zu einem grossflächigen Stromausfall gekommen, von dem insgesamt etwa fünf Millionen Menschen betroffen waren. An einer Hochspannungsleitung war es zu einer Panne gekommen. Link zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) (Titel und Text: NZZ)
 

Dietmar Ufer
Dr. D. Ufer

Ist eine Energiekrise wie in Kalifornien auch in Deutschland möglich?

Spätestens seit Mitte 2000 ist Strom in Kalifornien knapp. Die Strompreise "explodieren". Zeitweilig wird der Strom abgeschaltet. Auch Erdgas verteuerte sich stark. Dadurch wurden Gaskraftwerke unwirtschaftlich. Die Energiekrise wurde ausgelöst durch Mangel an ausreichender Kraftwerks-Leistung und zugleich unzureichenden Kapazitäten der Übertragungsleitungen für Bezüge aus anderen US-Bundesstaaten einerseits sowie einen kräftigen Anstieg des Stromverbrauchs und vor allem der Stromnachfrage zu Spitzenzeiten andererseits. Die tieferen Ursachen liegen zum einen in der rigorosen Umweltpolitik Kaliforniens.  Kraftwerke mussten stillgelegt werden, darunter Wasserkraftwerke und das Kernkraftwerk Rancho Seco. Neue Kernkraftwerke sollen nicht gebaut werden. … mehr
 
Hagenmeyer
Prof. Dr. E.
Hagenmeyer

Kann ein großer Stromausfall wie in USA und Italien auch in Deutschland passieren?

In Deutschland werden die Verbraucher sehr selten von Stromausfällen betroffen. Im Durchschnitt fällt nur alle zwei Jahre für weniger als eine Stunde der Strom aus. Damit sind die deutschen Verbraucher etwa 5mal besser gestellt als die in den anderen EU-Ländern. Im Jahr 2003 haben sich in Amerika, in Skandinavien, in Italien und in London schwere Stromstörungen ereignet von denen über 100 Millionen Menschen betroffen waren, es entstanden immense Schäden von vielen Milliarden Dollar. … mehr
 

Mexiko

Screenshot NZZ

Mexikos Energiekonzern Pemex als Spielball der Politik

Reformen für Ölkonzern

„Mexiko wird nach dem Regierungswechsel erneut versuchen, seinen ineffizienten staatlichen Ölkonzern Pemex zu reformieren. Die Gefahr besteht in einer Privatisierung ohne Wettbewerb.“ … zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (Titel und Text: NZZ, 12. Okt. '12)
 

Asien

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli
 

Energiewirtschaftliche Entwicklungen in China

China hat sich im Rahmen seines wirtschaftlichen Modernisierungsprozesses den marktwirtschaftlichen Grundsätzen teilweise geöffnet. Die Erneuerung und der Ausbau der Energiewirtschaft spielt dabei eine wesentliche Rolle. Mit etwa 1,31 Milliarden Menschen (Stand Ende 2005) ist China der bevölkerungsreichste Staat der Erde. Die Volksrepublik China ist heute – nach den USA – der zweitgrößte Primärenergieverbraucher der Welt: China benötigte im Jahr 2006 etwa 5,2-mal so viel Primärenergie wie Deutschland. … mehr

Hintergrundmaterial dazu:

Indien

Manfred Popp

Indiens Energiesektor steckt in einer schweren Krise

Blackout als Normalfall

„Die Stromproduktion kann in Indien mit der rasant wachsenden Nachfrage nicht mithalten. Der Hauptgrund dafür ist, dass die Tarife aus politischen Gründen viel zu niedrig sind, was das Geschäft mit Strom für die Stromversorger unrentabel macht.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ)

Manfred Popp

30. Juli '12 Alles steht still: Stromausfall in Indien

Über 300 Millionen betroffen

„Züge stehen still, kein Licht in Strassen und Häusern: In Indien haben Millionen Menschen keinen Strom. Der Stromausfall legte den Berufsverkehr lahm. Bis die Versorgung wieder hergestellt ist, wird es Stunden dauern.“ … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ)

 

Manfred Popp

Weltmacht oder Drittweltland?

So lautete der Titel eines zweispaltigen Artikels der Neuen Zürcher Zeitung (Internat. Ausgabe) vom 2. August 2012, den wir leider online nicht finden konnten. Binnen einer Woche war es im Norden und Osten Indiens zu zwei Stromausfällen gekommen bei denen 300 Mio. und 600 Mio. Einwohner ohne Strom und nach dem Ausfall der Wasserfilter und -pumpen auch z. T. auch ohne Wasser waren. Nach Aussagen des Energieministers war der «black out» ein Ergebnis einer Überlast: Strom konnte nicht in ausreichender Menge produziert werden zudem werden aufgrund des verspäteten Monsuns Klimaanlagen und Ventilatoren stärker als sonst genutzt.

Weitere Hintergründe

Israel

Screenshot

Israel wird zum Akteur im Gasmarkt

Erdgasvorkommen im Mittelmeer

"Israel hat im Frühling sein erstes Erdgasfeld auf hoher See in Betrieb genommen. Trotz Exportbeschränkungen und gewissen geopolitischen Unwägbarkeiten bergen die Funde ein grosses wirtschaftliches Potenzial." … Link zum Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) vom 03. Juli '13 (Titel & Text: NZZ)

Japan

Klaus Theißing
Klaus Theißing

Wie wird Japans Atomausstieg gestaltet?

Energiewende in zwei teilen: zunächst Förderung erneuerbarer Energien, dann Anfahren aller als sicher angesehener Reaktoren; Abschaltung nach 40 Betriebsjahren. … zum Artikel

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie kommt es, dass Japan in seiner Insellage seit der Tsunami-Katastrophe ohne Kernkraftwerke seine Stromversorgung sichern konnte?

Bis zum Reaktorunfall in Fukushima lieferten die 54 Kernkraftwerke Japans etwa 30 % des Stromes, seit März waren zunächst noch 5 Reaktoren in Betrieb, die dann aber auch für Revisionsarbeiten abgeschaltet werden mussten. Der Ausgleich dieses Defizits erfolgte auf zwei Wegen … zum Artikel

 

Screenshot Japan

Japan beschliesst die Energiewende

Kawasaki macht vor, wie die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien in Japan aussehen könnte

„Der scheidende japanische Regierungschef Kan hat ein Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien durch das Parlament gedrückt. Es legt die Basis für eine radikale Änderung der Stromgewinnung in Japan.“ … mehr (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ)
 

Screenshot NZZ

Wachsende Angst vor Energieengpässen in Japan

35 Atomreaktoren sind vorläufig nicht am Netz

„In Japan sind 35 Atomreaktoren nicht am Netz, und weitere müssen demnächst für Inspektionen abgeschaltet werden. Die Angst vor Ausfällen bei der Stromversorgung und den wirtschaftlichen Folgen von Energieengpässen verstärkt sich.“ … mehr (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, Artikel vom 21. Juni '11)

Japan steht ein heisser Sommer bevor

Versorgungsengpässe wegen AKW-Abschaltungen befürchtet

In Bälde werden in Japan de noch laufenden 6 AKW für Wartungsarbeiten oder vielleicht für immer abgestellt. Wie ein Versorgungsengpass im Sommer abgewendet werden kann, weiss derweil niemand.  … mehr (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, Artikel vom 21. Jan. '12)
 

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie stark ist Japan von der Kernenergie abhängig?

Solange der dramatische Kampf um die Vermeidung eines großen Reaktorunfalls in Fukushima andauert und wir nicht wissen, mit welchen Konsequenzen zu rechnen ist, kann man über die Zukunft der Kernenergie in Japan nichts sagen. In diesem Artikel soll die Ausgangslage vor Eintritt der Tsunami-Katastrophe geschildert werden, um das Verständnis für die Lage in Japan zu erleichtern. … mehr

Russland

LNG Fabrik

Russland baut Anlage zur Verflüssigung von Erdgas in der Arktis

In der Polarregiion errichten 9.200 Arbeiter „im Nichts“eine Anlage zur Verflüssigung von Erdgas (LNG – Liquefied Natural Gas). Ganzseitiger Hintergrundbericht Wer finanziert den Kühlschrank in der Arktis? aus der Neuen Zürcher Zeitung vom 9. Mai 2015.
(Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung)

Zypern

Screenshot

Erdgas schafft Freunde

„Netanjahu hat in Nikosia vorbeigeschaut - Der erste Besuch eines israelischen Premiers auf Zypern zeigt, wie die Erdgasfunde im Mittelmeer neue Allianzen schaffen – gegen die Türkei“ … zum Artikel beim derStandard (Titel & Text: derStandard.at, 16. Feb. 2012)
 

Länderübergreifend

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie funktioniert der internationale Handel mit CO2-Emissions-Zertifikaten?

Das Kyoto-Protokoll sieht auch einen Mechanismus für umweltverträgliche Entwicklung (Clean Development Mechanism, kurz CDM) vor. CDM ermöglicht es Ländern mit Verpflichtung zur CO2-Reduzierung (also den höher entwickelten Ländern), Emissionsminderungen durch die Realisierung von Klimaschutzprojekten in Ländern ohne Verpflichtungen zur Emissionsreduzierung (also den weniger entwickelten Ländern) zu erbringen. Sinnvoll ist dies, weil in vielen Entwicklungsländern mit weniger effizienten Technologien gearbeitet wird als in den Industrieländern und dort deshalb mit dem gleichen finanziellen Aufwand höhere Einsparungen realisiert werden können. … mehr

Martin Dehli
Prof. Dr. M. Dehli

Wie stehen die Aussichten für Solares Kühlen?

Der Energiebedarf für Klimatisierung und Kälte steigt weltweit: Sich mit dem technischen Fortschritt wandelnde Arbeitsbedingungen und wachsender Wohlstand erweitern das Bedürfnis nach passend temperierten Räumen. In heißen, sonnenreichen Regionen ist die Klimatisierung nicht selten sogar eine Grundvoraussetzung für die weitere Entwicklung. Längerfristig muss nicht zuletzt wegen der fortschreitenden Industrialisierung heutiger Schwellen- und Entwicklungsländer mit einem weltweit erheblich wachsenden Klimatisierungsbedarf gerechnet werden. … mehr

Schilling
Prof. Dr. H.-D.
Schilling

Welche Bedeutung hat die Kernenergie für die Welt ?

6 Milliarden (Mrd.) Menschen leben heute auf der Erde. Jeder von ihnen verbraucht im Durchschnitt jährlich die 2 Tonnen (t) Steinkohle entsprechende Energiemenge, in den Entwicklungsländern meist sehr viel weniger, in den Industrieländern mehr. Die Weltbevölkerung wächst weiter. 2050 werden 9 Mrd. Menschen erwartet. Heute decken Kohle, Erdöl und Erdgas fast 90 % des Welt-Energiebedarfs. Anteil und Menge dieser fossilen Energieträger müssen wegen der Begrenztheit der Vorräte und zum Klimaschutz bis 2050 drastisch gesenkt werden. Energiesparen, höhere Nutzungsgrade und Substitution durch Regenerative Energien reichen dafür nicht aus.  … mehr

Dr. Bernhard Kienzler,
Dr. Klaus Gompper

Endlagerung von hochradioaktiven Abfällen in anderen Ländern

Übersicht über die Endlagerung im Wirtsgetein „Steinsalz“, die in den USA für Abfälle aus der Kernwaffenproduktion durchgeführt wird, die Endlagerung im Wirtsgestein „Granit“ und die Endlagerung im Wirtsgestein „Ton“. … mehr

J. Giesecke
Prof. Dr.-Ing. habil. Dr.-Ing. e. h.
J. Giesecke

Wie verhält es sich mit der weltweiten Wasserkraftnutzung?

Zusehends wurde etwa ab Mitte des 19. Jahrhunderts aus Kostengründen und wegen der höheren Effizienz der Energieausbeute das Mühlrad als erste hydraulische Maschine durch Wasserturbinen ersetzt. In der Verbindung von Turbine und Generator entstand aus der Mühle ein Kleinwasserkraftwerk zur Erzeugung elektrischer Energie. Erst die Kombination der Nutzung natürlicher Wasserkräfte mit den Möglichkeiten der elektrischen Stromerzeugung, mit der Weiterleitung des elektrischen Stromes über große Entfernungen und mit der Umsetzung elektrischer Energie vor Ort erlaubte die vielfältige Anwendung der Wasserkraft in der Neuzeit.  … mehr

Linkohr
Dr. R. Linkohr

Die Renaissance der Kernenergie

Die Kernenergie erlebt einen neuen Frühling. Andere sprechen von einer Renaissance der Kernenergie. Soweit man das heute beurteilen kann, gibt es dafür drei Gründe: die Klimapolitik, die wachsende Nachfrage nach Energie und der hohe Ölpreis. … mehr (pdf, 88 kB).

NZZ Screenshot

Die Aussichten der Kernfusion nach Fukushima

Drastische Kostenüberschreitungen und das Erdbeben in Japan haben den geplanten Versuchsreaktor Iter in Schieflage gebracht

„Das schwere Erdbeben in Japan tangiert auch die Fusionsforschung. Durch die Beschädigung japanischer Einrichtungen drohen weitere Verzögerungen beim Bau des Internationalen Versuchsreaktors Iter.“ … mehr (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ)

Beiträge der Stiftung Energie & Klimaschutz Baden-Württemberg

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Führt die globale Wasserknappheit zu neuen Anforderungen an die Energieversorgung?

Wasser ist für Industrie- und Schwellenländer gleichermaßen von großer Bedeutung, aber 1,2 Milliarden Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, alle 20 Sekunden stirbt ein Kind wegen ungesunden Wassers. Wenn die Weltbevölkerung von heute 7 auf voraussichtlich 9 Milliarden in 2050 angewachsen sein wird, wird der Wasserverbrauch aber dem heutigen Bedarf von 12 Milliarden Menschen entsprechen, weil der Wasserverbrauch etwa doppelt so schnell wächst wie die Weltbevölkerung. Zwar besteht die Erde, wie auch der Mensch, zu 70 % aus Wasser, aber über 97 % davon bilden die Ozeane, deren Salzwasser außer für Kühlzwecke zu keiner direkten menschlichen Verwendung geeignet ist. … mehr

Hintergrundmaterial

Energiespiegel COver

Nachhaltige Elektrizität: Wunschdenken oder bald Realität?

Energiespiegel – eine Publikations des Paul-Scherrer-Instituts (PSI, Villigen, CH Sommer 2010). Aus der Ankndigung der Publikation:

„Nachhaltigkeit ist heute in aller Munde. Kaum ein Begriff wird so oft gebraucht wie auch missbraucht. Der Wunsch nach einer nachhaltigen Entwicklung ist wohl unbestritten, aber was bedeutet das konkret im Energie- und Stromsektor? Kann die Nachhaltigkeit von Energiesystemen objektiv gemessen werden? Welche Technologien schneiden dabei gut ab? Die jüngste Forschung am PSI zeigt, dass es derzeit keine optimale Lösung gibt und dass es darauf ankommt, wo wir unsere Prioritäten setzen. Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des PSI Energie-Spiegels.“ … mehr (pdf, rd. 2 MB, Link zum PSI)

COver Studie Energieszenarien

Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung

Studie von ewi, prognos und gws aus dem Jahr 2010 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. … mehr (pdf, 2,3 MB)

A. VossProf. Dr.-Ing. A. Voß

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI): Energieprognose 2009 bis 2030

Die Energieprognose wurde vom Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart gemeinsam mit dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), Essen, und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftforschung (ZEW), Mannheim, erarbeitet.

Der Primärenergieverbrauch in Deutschland wird bis zum Jahr 2030 um 21 Prozent im Vergleich zum Jahr 2007 zurückgehen. Verantwortlich dafür sind vor allem deutliche Steigerungen bei der Energieproduktivität. Die Nachfrage nach Elektrizität wird bis zum Jahr 2030 steigen. Dies liegt vor allem an dem fortgesetzten Trend zu Singlehaushalten. Um den steigenden Stromverbrauch hierzulande zu decken, wird zunehmend Strom aus dem Ausland importiert werden müssen. Energieprognose 2009 bis 2030 (Link zum IER)

Links

 

Internationale Energieagentur (International Energy Agency - IEA)
(Link zu iea.org)

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