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Energiewende

Folgende Beiträge haben wir zum Thema Energiewende veröffentlicht:

Das Energiekonzept der Bundesregierung

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was bringt das Energie-Konzept der Bundesregierung?

  • Bemerkenswert ist, dass die Regierung unter Bundeskanzlerin Merkel anders als die Regierungen der letzten 20 Jahre überhaupt ein Energiekonzept vorgelegt hat.
  • Das Grundmuster des Energie-Konzepts ist eindeutig „grün“. Zum ersten Mal gibt eine Bundesregierung dem Klimaschutz höchste Priorität und erklärt die Absicht, die deutsche Energieversorgung auf eine völlig neue Grundlage zu stellen, denn 2050 sollen rund 80 % des Stroms und 50 % der gesamten Energie aus regenerativen Quellen stammen. … mehr
Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was bedeutet die „Energiewende“ für das Energiekonzept der Bundesregierung?

Die abrupte Energiewende der Bundesregierung, aber auch andere aktuelle Entwicklungen haben das Energiekonzept, das die Bundesregierung erst vor 9 Monaten vorgelegt hat, in wichtigen Teilen zur Makulatur gemacht … mehr

A. VossProf. Dr.-Ing. A. Voß (IER)

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWI): Energieprognose 2009 bis 2030

Die Energieprognose wurde vom Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart gemeinsam mit dem Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI), Essen, und dem Zentrum für Europäische Wirtschaftforschung (ZEW), Mannheim, erarbeitet.

Der Primärenergieverbrauch in Deutschland wird bis zum Jahr 2030 um 21 Prozent im Vergleich zum Jahr 2007 zurückgehen. Verantwortlich dafür sind vor allem deutliche Steigerungen bei der Energieproduktivität. Die Nachfrage nach Elektrizität wird bis zum Jahr 2030 steigen. Dies liegt vor allem an dem fortgesetzten Trend zu Singlehaushalten. Um den steigenden Stromverbrauch hierzulande zu decken, wird zunehmend Strom aus dem Ausland importiert werden müssen. Energieprognose 2009 bis 2030 (Link zum IER)

COver Studie Energieszenarien

Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung

Studie von EWI, GWS und PROGNOS aus dem Jahr 2010 für das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. … mehr (pdf, 2,3 MB)

Siehe dazu auch:
Wie kommt es, dass sich Befürworter und Gegner einer Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke gleichermaßen auf das jetzt der Bundesregierung vorgelegte Gutachten berufen können?

NZZ Sreenshot

Brüchiges Vertrauen in die deutsche Politik

Globale Aspekte der Energiewende

„Der Begriff der Energiewende steht in Deutschland und der Schweiz für die Abwendung von der Atomkraft und die Hinwendung zu erneuerbaren Energien. In anderen Ländern bedeutet er eine billigere Versorgung durch eine neue Fördertechnik.“ Der Artikel berichtet vom 18. Europa-Forum der BMW-Stiftung Herbert Quandt in Berlin an dem Energiefachleute aus mehreren Ländern und deren Sichtweise, was einen Überblick über aktuelle Entwicklungen gibt. … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 28. Feb. '13)

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie kommt es, dass sich Befürworter und Gegner einer Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke gleichermaßen auf das jetzt der Bundesregierung vorgelegte Gutachten berufen können?

Das Gutachten, das EWI, GWS und PROGNOS in dieser Woche [2010, siehe oben, red. KT] vorgelegt haben, hatte die Bundesregierung angefordert, um durch Szenarienrechnungen eine Grundlage für ihr Energiekonzept zu erhalten. […] Anders als man aufgrund der Berichterstattung denken könnte gehr es also nicht nur um die Kernenergie; die ehrgeizigen Ziele der Bundesregierung laufen vielmehr auf einen kompletten Umbau des deutschen Energiesystems hinaus. Deshalb wäre es durchaus angemessen gewesen, den anderen Aussagen der Studie mehr Gewicht beizumessen, denn die hier angesprochenen Maßnahmen werden unser Leben in vielen Sektoren einschneidend verändern. … mehr

Die Energiewende

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was bedeuten die Energiebeschlüsse der Bundesregierung vom 29. Mai 2011?

Am 29. Mai hat die Bundesregierung beschlossen, bis 2022 vollständig auf Kernenergie zu verzichten. Die sieben älteren Kernkraftwerke und das KKW Krümmel, die durch das Moratorium stillgelegt wurden, sollen nicht mehr ans Netz gehen, die Jüngeren bis 2022 in Betrieb bleiben. Die im Zusammenhang mit der Laufzeitverlängerung eingeführte Brennelementesteuer wird beibehalten. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Die Energiewende und ihre Folgen

Die Energiewende des Jahres 2011 wird weithin gleichgesetzt mit dem Ausstieg aus der Kernenergie und dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien. Das aber ist nicht Alles, denn damit beides möglich wird, ohne Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit der Versorgung mit elektrischer Energie zu gefährden. Eine zuverlässige Stromversorgung ist für uns in Mitteleuropa selbstverständlich geworden, so selbstverständlich, dass wir uns darüber kaum Sorgen machen. Dabei liegt in dieser Abhängigkeit ein enormes Risiko, dessen Eintrittswahrscheinlichkeit bisher sehr gering ist. […] Mit dem Übergang zu einer Dominanz der Erneuerbaren Energien wird die Gefahr eines Black-Outs aber zunehmen, wenn das Stromnetz nicht so ertüchtigt wird, dass es den dramatisch zunehmenden Anforderungen auch gewachsen ist. … zum Artikel

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Was sagen die Fachleute der Energiewirtschaft zur Energiewende?

Keine guten Noten erhielt die deutsche Energiepolitik auf der Jahrestagung der VGB Powertech1 2011 in Bern. Die 1100 Energie-Fachleute aus Deutschland, dem diesjährigen Gastgeberland Schweiz und den anderen 26 Mitgliedsländern des VGB diskutierten die Folgen der deutschen Energiewende betont sachlich, aber mit deutlich spürbarem Unbehagen. … mehr

Eike Roth
Dr. Eike Roth

Wie notwendig ist die Energiewende?

Notwendig ist ein Mittel dann, wenn eine erhebliche Not bzw. Gefahr besteht oder droht, die mit diesem Mittel abgewendet werden kann, ohne dieses Mittel aber nicht. In diesem Beitrag wird der Frage nachgegangen, inwieweit das für das Mittel "Energiewende" zutrifft. Die Notwendigkeit der Energiewende wird insbesondere mit 3 Argumenten begründet:

  • Dem Klimaproblem,
  • der Begrenztheit der fossilen Energievorräte und
  • der Abhängigkeit von politisch instabilen Energie-Lieferländern.
Aus heutiger Sicht können alle 3 Argumente nicht überzeugen. … zum Artikel (pdf, rd. 120 kB)
Eike Roth
Dr. Eike Roth

Kann die Energiewende erfolgreich durchgeführt werden?

Die Energiewende hat das Ziel, die Stromversorgung in Deutschland bis 2050 mindestens zu 80 % aus "Erneuerbaren Energien" zu bestreiten. Ob das Notwendig zur Abwehr einer erheblichen Not bzw. Gefahr ist, wird im Beitrag Wie notwendig ist die Energiewende? untersucht. Hier wird der Frage nachgegangen, ob es - sei es nun Notwendig oder nicht - überhaupt erfolgreich durchführbar ist.
Die Durchführbarkeit der Energiewende kann durch 2 Arten von Gründen in Frage gestellt sein: Physikalische und soziale. Bei den letzteren versagen die Menschen der Energiewende ihre Unterstützung, physikalische Verhinderungsgründe sind sachliche Zusammenhänge, die eine erfolgreiche Durchführung unmöglich machen, auch wenn die Menschen sie wollen. … zum Artikel (pdf, rd. 120 kB)

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Ist in Deutschland mit einer sogenannten Stromlücke zu rechnen?

In jüngster Zeit wird das Thema einer möglichen unzureichenden Stromversorgung kontrovers diskutiert. Sie könnte als Folge des Verzichts auf die Nutzung der Kernenergie, der zunehmenden Blockaden bei der Errichtung von konventionellen Kohlekraftwerken und der Ausweitung der Nutzung erneuerbarer Energien – mit hohem Anteil sog. nicht gesicherter Leistung – eintreten. Derzeit gibt es dazu zwei Studien: Umweltbundesamt (UBA), Deutsche Energie-Agentur (Dena). Diese kommen zu unterschiedlichen Beurteilungen. Eine Studie des Öko-Instituts gibt dazu indirekt Hinweise. Die Bundesregierung selbst verneint eine Gefährdung der Stromversorgung. … mehr

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Wie wirkt sich der beschleunigte Ausstieg aus der Kernenergie auf die Preise und die Versorgungssicherheit beim Strom aus?

Nach dem von der Bundesregierung verhängten Moratorium sind am 17. März 2011 fünf Kernkraftwerke mit einer Leistung von insgesamt über 5000 MWe und einer Stromerzeugung von rund 120 GWe pro Tag vom Netz genommen worden. Zusätzlich waren die Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel nicht am Netz, so 7000 MWe nicht zur Verfügung standen. Mit den im Juni zur Energiewende erlassenen Gesetzen ist dies nun zum Dauerzustand geworden. Verstärkt wird dieser Effekt zur Zeit noch durch die regelmäßig im Sommer durchgeführten Revisionen, so dass zeitweilig auch weitere Kernkraftwerke nicht zur Verfügung stehen. … mehr
 

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Inwieweit ist die – momentane – Stromerzeugung der unterschiedlichen Kraftwerke, insbesondere die der Regenerativ-Kraftwerke, den typischen Lastbereichen des Strombedarfs zuordenbar (Strommanagement)?

Die in Deutschland derzeit noch immer vorhandene hohe Versorgungssicherheit mit Elektrizität – „Rund um die Uhr“ – ist nur durch eine ständige und genaue Gleichheit zwischen Stromerzeugung und Strombedarf möglich. Dieses Gleichgewicht verlangt
eine Steuerung der Leistung der Kraftwerke entsprechend dem zu erwartenden momentanen Strombedarf. Es setzt einen erheblichen technischen und organisatorischen Aufwand voraus. Diese Aufgabe organisieren die sog. Lastverteiler, als Teil der Netzbetreiber der bedeutenden Stromversorgungs-Unternehmen. Die Kompliziertheit dieses Systems ist weder bei der Gasversorgung noch bei der Wasserversorgung vorhanden bzw. notwendig. … mehr

Edwin
Prof. Dr.-Ing.
K. Edwin

Wieviel Reservekraftwerke werden bei einem starken Ausbau von Wind- und Solaranlagen gebraucht?

Bei der Nutzung von Wind- und Solarenergie, in geringerem Umfang auch von (Lauf-) Wasserkraft, sind wir stark abhängig von der Natur. Ihr Angebot stimmt tages- und jahreszeitlich nicht überein mit unserer Energienachfrage. Das gilt auch und gerade im Elektrizitätssektor. Auf Wind- und Solarkraftwerke allein lässt sich deshalb eine Stromversorgung in einem mitteleuropäischen Industriestaat wie Deutschland nicht gründen. Vielmehr müssen in ausreichendem Umfang Reservekapazitäten in Form von Kohle- und Gaskraftwerken vorhanden sein für die Zeiten, in denen die Sonne nicht oder kaum scheint und der Wind zu unregelmäßig (Böen), zu schwach (Flaute) oder zu stark (Sturm) weht. … mehr

Prof. GraweProf. Dr. Joachim Grawe

Wie wird sich die Versorgungssicherheit in Deutschland angesichts der stark zurückgefahrenen Investitionen in Kraftwerke und Netze entwickeln?

In den nächsten Jahren sind keine Schwierigkeiten zu erwarten. Die Energiekrise in Kalifornien hat aber u. a. gezeigt, wohin die Nicht-Investition führen kann. Deshalb müssen die Unternehmen Anreize erhalten, ihre Kraftwerke und Leitungen zu pflegen und zu modernisieren sowie neue Anlagen zu errichten. Diese sind erforderlichenfalls gegen örtliche Widerstände durchzusetzen, vorausgesetzt, sie sind sorgfältig geplant worden und die vorgeschriebene Umweltverträglichkeitsprüfung hat keine gravierenden Nachteile ergeben. … mehr

Theißing
Klaus Theißing

Warum werden die Strompreise auch in Zukunft weiter steigen?

In der Antwort sollen keine exakten Preise vorgerechnet werden, sofern dies überhaupt mittelfristig möglich ist. Vielmehr sollen die Einflussgrößen dargestellt und erläutert werden. Denn insbesondere beim Strompreis gibt es einige Fakten, die nicht auf auf kurz- und mittelfristige Preissenkungen hindeuten – ganz im Gegenteil. … mehr

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Wird die Energiewende zur Energiefalle?

Die Antwort vorweg: Ja! Weil naturgesetzliche Einflüsse besonders bei der Elektrizitäts-Versorgung (hier Schwerpunktthema) nicht bzw. erstaunlich unzureichend beurteilt werden.

Der Artikel erschien im Blog von Eberhard Wagner … Link zu seinem Blog

NZZ Sreenshot

Die deutsche Energiewende treibt im Wahlkampf bizarre Blüten

Die Stromabgabe zur Förderung erneuerbarer Energie belastet die deutschen Konsumenten immer stärker. Da Stromverbraucher allerdings auch Stimmbürger sind, soll die Last kurz vor den deutschen Wahlen nicht mehr weiter ansteigen. … zum Artikel (Link zu nzz.ch, der Neuen Zürcher Zeitung; Titel und Texte: NZZ, 30. Jan. '13)

Screenshot Umweltbundesamt

Energie Fragen und Antworten zur Energiewende

Auf der Webseite des Umweltbundesamts (UBA) finden sie viele Fragen und Antworten rund um die Energiewende. Es informiert zu

  • Zielen, Wegen und Instrumenten,
  • Energieeffizienz,
  • Umweltschutz,
  • Klimaschutz und Versorgungssicherheit,
  • Netzausbau und intelligenten Netzen und
  • Ökostrom.

Netze

Intelligente Netze (smart grids)

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Intelligente Netze: die neue Rolle der Verbraucher

Bisher wurde Strom nahe an den Verbrauchszentren auf die Sekunde bedarfsgerecht erzeugt. Mit dem Umsteigen auf Erneuerbare Energien geben wir diese räumliche und zeitliche Bedarfsorientierung auf. Räumlich haben die wichtigsten Erneuerbaren Energien, Solarenergie und Wind, ihre jeweiligen Stärken im Süden bzw. im Norden; zeitlich ist ihr Beitrag zur Energieversorgung von der Natur und nicht vom Bedarf bestimmt.
Der wichtigste Beitrag des Verbrauchers zur Energiewende besteht in der Verschiebung von Lasten aus Zeiten mit hohem Bedarf und geringen Angebot in Zeiten mit einem Überangebot an Erneuerbaren Energien. Alle Energieverbräuche im Haushalt, die nicht unbedingt zu bestimmten Zeiten erfolgen müssen, wie Wäsche Waschen und Trocknen, müssen in lastarme Zeiten verschoben werden. … zum Artikel

  Weitere Informationen zu intelligenten Netzen („smart grids“) finden sie im Bereich Zukunftstechniken -> smart grids

Energiespeicher, Speichertechnologien & Speicher

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Energiespeicherung – die Achillesferse der Energiewende

Bei allen Vorteilen der Nachhaltigkeit und der relativen Umweltverträglichkeit haben die wichtigsten Erneuerbaren Energien, Sonne und Wind, das Problem gemeinsam, dass das Energieangebot keine Rücksicht auf den zeitlichen Verlauf des Bedarfs nimmt. Um das zeitweise Überangebot für Zeiten des Spitzenbedarfs verfügbar machen, müssten in großem Umfang Energiespeicher gebaut werden. Welche technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten gibt es dazu? … mehr
 

  Weitere Informationen zu Speichern finden sie im Bereich Übergeordnetes -> Energiespeicher
 

Klimaschutz

A. VossProf. Dr.-Ing.
A. Voß

Energiewende – der Weg zu einer klimaverträglichen und nachhaltigen Energieversorgung?

Vortrag von Prof. Dr. Voß (Herausgeber der Energie-Fakten) bei der Kerntechnische Gesellschaft e.V. (KTG) am 28. November 2012 in Berlin. Präsentation (pdf, 1,15 MB)

Manfred Popp
Prof. Dr. M. Popp

Energie-Wende – bleibt der Klimaschutz auf der Strecke?

Trotz aller Beschwörungen der Politiker, der Klimaschutz hat es nach der abrupten Energiewende schwerer. Die Argumente, die vor noch nicht einem ganzen Jahr zugunsten einer Laufzeitverlängerung der Kernkraftwerke ins Feld geführt wurden, waren ja nicht abwegig: 150 Mio. t CO2 sparten die deutschen Kernkraftwerke Jahr für Jahr ein, und das zu äußerst günstigen ökonomischen Bedingungen. Nun wird diese Entlastung 10 Jahre früher fehlen, und es wird kaum möglich sein, diesen Ausfall zu kompensieren, schon gar nicht zu gleichen ökonomischen Bedingungen. … zum Artikel

Was sagt die Politik?

Altmaier Portrait
Peter Altmaier

Was kostet die Energiewende?

Bis zu einer Billion Euro prognostiziert

Im Pressestatement vom 20. Februar 2013 erläutert Bundesumweltministers Peter Altmaier im Video auf der Webseite seines Ministeriums BMU.de die Kosten der Energiewende. Dort ist auch ein Link zum Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung angegeben, mit dem die Diskussionen um die Kosten ihren derzeitigen Höhepunkt fand. … zur Seite BMU.de

Screenshot Heitzer
Dr. Heitzer (BMWi)

Wie lange wird die Energiewende dauern?

Was wird sie kosten?
Den Einen ist die Energiewende zu langsam, den Anderen zu teuer, meint Dr. Bernhard Heitzer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Doch sei sie eine ähnlich große Aufgabe wie der „Aufbau Ost", denn noch nie habe eine Bundesregierung in so kurzer zeit so viel „auf den Weg gebracht". Fragen, die Dr. Bernhard Heitzer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, beantwortet. … zum Video (2:51 Min.)
Altmaier Portrait
Peter Altmaier

5. Juni 2012: 1 Jahr Energiewende: Ausbau der erneuerbaren Energien im Zeitplan

„Bundesumweltminister Peter Altmaier spricht auf der Fachtagung „Ein Jahr Energiewende" am 5. Juni 2012 im Bundeswirtschaftsministerium. Deutschland kann als erste große Industrienation die Wende zu einem hocheffizienten, erneuerbaren Energiesystem schaffen. Damit das gelingt, braucht es die enge Abstimmung und Zusammenarbeit aller Beteiligten und Akteure. Aus den verschiedenen Einzelteilen muss ein echtes Ganzes wachsen: Seit der Ende Februar 2012 gemeinsam vom Bundeswirtschafts- und Bundesumweltministerium vorgestellten Zwischenbilanz haben zentrale Gremien, wie die Netzplattform und das Kraftwerksforum, getagt, wurden neue Strukturen, wie der Steuerungskreis Energiewende oder die Plattform Erneuerbare Energien, ins Leben gerufen sowie der regelmäßige Austausch mit den Ländern beschlossen.“ … zur Webseite des Bundesumweltministeriums (Titel & Text: BMU)

Altmaier Portrait
Peter Altmaier

Anfang Juni 2012: Bundesumweltminister Altmaier stellt umweltpolitisches Programm vor

Auf der Webseite des Bundesumweltministeriums (BMU) stellt stellt der Bundesumweltminister sein Programm vor. „Bundesumweltminister Peter Altmaier will bis zur Sommerpause ein Programm vorlegen mit Vorhaben, die er bis zum Ende der Legislaturperiode umsetzen will. Neben der Energiewende wolle er den Klimaschutz wieder stärker in den öffentlichen Fokus rücken, sagte Altmaier am Donnerstag bei der Vorstellung seines politischen Programms vor der Bundespressekonferenz in Berlin. «Das Thema Klimaschutz ist für mich ein Herzensanliegen», sagte er.“ … zu BMU.de Text: nach BMU

Rahmenbedingungen, Regulatorisches und Gesetze

Screenshot Welt

Ökostrom-Umlage steigt ungebremst weiter

„Die deutschen Verbraucher müssen sich schon bald auf eine neue Strompreis-Erhöhung gefasst machen. Die deutsche Industrie fordert von der Bundesregierung Sofortmaßnahmen gegen die Kostenexplosion.“ … zum Artikel (Link zu welt.de, Die Welt; Titel und Texte: Die Welt, 14. März '13)

Strom TV

Energieversorgung: Die Rahmenbedingungen richtig setzen

„Um eine effiziente und nachhaltige Energieversorgung zu erreichen, braucht es funktionierende Märkte. Voraussetzung dafür sind ausgeklügelte Markteingriffe seitens der öffentlichen Hand. Solche Interventionen bestehen einerseits aus Reformen auf den Energiemärkten, andererseits aus wirtschaftspolitischen Massnahmen zur Förderung von erneuerbaren Energien und zur Erhöhung der wirtschaftlichen Energieeffizienz.“
Link zum Newsletter des Energy Science Centers der ETH Zürich (pdf, 556 kB)

  Weitere Informationen finden Sie im Bereich Übergeordnetes -> Energiegesetze

Links

Rolf Krieg
Dr. Rolf Krieg

Erkenntnisse zur Energiewende

In seinem Blog stellt der Autor der Energie-Fakten Dr. Rolf Krieg die Frage ob die deutsche Energiewende gelingen kann. Er regt eine naturwissenschaftlich-ethische Diskussion an, die versucht, auch tieferliegende Zusammenhänge allgemeinverständlich darzustellen.

Bei der Energiewende ginge es um Hunderte Milliarden Euro, die bei einem Scheitern verloren sind und den finanziellen Spielraum für andere Aufgaben schmälern. Link zum Blog: rolfkrieg.jimdo.com

Eberhard Wagner
Dipl.-Ing.
E. Wagner

Verstehen Sie das EEG und die Strompreise?

Stromversorgung im Strompreis-Irrgarten

Steigende Strompreise werden immer mehr zum Ärgernis. Die Vorwürfe an die vermeintlichen Verursacher dieser Entwicklung, sind wohlfeil. Es sind immer die Anderen. Die Vorwürfe sind oft widersprüchlich oder sind falsch.

Die am 18. Jan. '14 von Minister Gabriel bekannt gewordenen Absichten zur Verminderung der ständigen steigenden Strompreise, überzeugen nicht. Solange die „Erneuerbaren“ Vergütungen erhalten, die erheblich über den Erzeugungskosten der konventionellen Kraftwerke liegen, wird auch die EEG-Umlage grundsätzlich steigen müssen. … mehr im Blog von Eberhard Wagner bei WordPress.com

Screenshot NZZ
Deutsche «Energiewende»

Kein Modell für die Welt

In der Rubrik „Meinung und Debatte“ der Neuen Zürcher Zeitung veröffentlichte Giorgio V. Müller den Kommentar „Deutsche «Energiewende»: Kein Modell für die Welt“ … zum Beitrag (Link zu nzz.ch, Neue Zürcher Zeitung; , 14. März '13)

Klaus Theißing
Deutsche «Energiewende»

Welche Kritikpunkte führen die «Wirtschaftsweisen» gegenüber der Energiewende an?

Am 12. Nov. ‘14 übergab der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung – die sog. Wirtschaftsweisen – das „Jahresgutachten 2014/15 – Mehr Vertrauen in Marktprozesse“ an die Bundesregierung.
Tenor des Gutachtens ist die Aussage, die Wirtschaftspolitik müsse auf Effizienz statt auf Umverteilung ausgerichtet werden. Es sollen nicht Marktergebnisse durch die Politik festgelegt werden, sondern wieder in Marktprozesse vertraut werden.
Der Autor schaut in seinem Blog detailliert auf die Kritikpunkte der Wirtschaftsweisen
… zum Beitrag (Link zu turbinenschaufel.wordpress.com, 19. Nov '14)