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 Veröffentlicht: 2. August 2001

Wie verfährt man mit giftigen und gefährlichen Sonderabfällen?

Von Peter Borsch
(
Peter.Borsch@energie-fakten.de)Borsch

Kurzfassung

Von den jährlich etwa 9 Mio. t an besonders überwachungsbedürftigen Abfällen, auch Sonderabfälle genannt, sind etwa 5 bis 10 % so gefährlich, daß sie eigentlich in eine Untertagedeponie gehören. Bisher wird aber nur ein Teil davon unterirdisch entsorgt.

Im Unterschied zu radioaktiven Abfällen, deren Gefährlichkeit entsprechend der radioaktiven Halbwertszeit immer weiter abnimmt, haben diese Abfälle zum großen Teil eine unendliche Halbwertszeit, d.h. ihre Gefährlichkeit nimmt nicht mit der Zeit ab.

In Deutschland stehen z. Z. vier Deponien in Salzformationen für nicht-radioaktive Sonderabfälle zur Verfügung. Die dort deponierten Mengen nehmen von Jahr zu Jahr zu, 1997 waren es rd. 173000 t (Zum Vergleich: Radioaktive Abfälle fallen jährlich in Deutschland in einer Menge von etwa 10 000 t an; davon sind rd. 600 t hochaktive Abfälle).

Weitere Informationen können Sie der Langfassung entnehmen.


Hier können Sie Kurz- und Langfassung gemeinsam als PDF downloaden (PDF, rd. 15 kB). Dieser Beitrag wurde am 2. August 2001 veröffentlicht.

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